War­um sich ein Cor­po­ra­te Blog lohnt

Corporate Blog: Vorteile für Unternehmen

„Zu viel Ar­beit.“ Das ist viel­leicht das Ers­te, was Ih­nen in den Sinn kommt, wenn Sie an ei­nen Cor­po­ra­te Blog den­ken. Aber wenn so vie­le Un­ter­neh­men ei­nen Blog be­trei­ben, muss es doch auch Vor­tei­le ge­ben, die den Auf­wand wie­der wett­ma­chen?

Stimmt. Ganz vie­le so­gar. Hier sind fünf.

1. Ein Cor­po­ra­te Blog stei­gert die Be­kannt­heit

Ein Cor­po­ra­te Blog ist ide­al, um über Goog­le ge­fun­den zu wer­den. Denn Bei­trä­ge kön­nen auf re­le­van­te Key­words (al­so den Be­grif­fen, nach de­nen po­ten­zi­el­len Kund*innen su­chen) op­ti­miert wer­den.

Und: Goog­le liebt Blogs. Denn die Such­ma­schi­ne be­lohnt Web­sites, die re­gel­mä­ßig neue In­hal­te lie­fern mit ei­nem bes­se­ren Ran­king.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist aber nicht der ein­zi­ge Grund, war­um Cor­po­ra­te Blogs zu mehr Be­kannt­heit füh­ren.

Blog­bei­trä­ge mit wirk­li­chem Mehr­wert wer­den auf So­cial-Me­dia ge­teilt oder in an­de­ren Blog­ar­ti­keln ver­linkt und er­hal­ten so ei­ne hö­he­re Reich­wei­te – und mit ih­nen ih­re Verfasser*innen. 

2. Blog­bei­trä­ge leis­ten Über­zeu­gungs­ar­beit

Ein Cor­po­ra­te Blog ist ein idea­les Fo­rum, um Ex­per­ti­se auf ei­nem Fach­ge­biet zu de­mons­trie­ren, zu zei­gen, was man al­les über ein The­ma weiß und (im­pli­zit) war­um Kund*innen gut be­ra­ten wä­ren, das ei­ge­ne An­ge­bot in An­spruch zu neh­men. Kurz: Con­tent-Mar­ke­ting zu be­trei­ben.

Vi­deo­mar­ke­ting in Form von We­bi­na­ren und Tu­to­ri­als hat ei­nen ähn­lich ho­hen Wir­kungs­grad. Al­ler­dings ha­ben Blogs ei­nen ent­schei­den­den Vor­teil: Sie kön­nen zu fast je­der Zeit und Ge­le­gen­heit kon­su­miert wer­den.

3. Blog­gen ver­bes­sert das ei­ge­ne Messaging

Cor­po­ra­te Blogs sind ein in­ter­ak­ti­ves Me­di­um. Leser*innen kön­nen ih­re Mei­nun­gen, Fra­gen oder An­mer­kun­gen in den Kom­men­ta­ren mit den Autor*innen tei­len. Idea­ler­wei­se wer­den sie mit ei­nem Call-to-Ac­tion so­gar da­zu ani­miert.

Als Un­ter­neh­men kommt man so in Dia­log mit sei­ner (po­ten­zi­el­len) Kund­schaft und er­fährt, was ih­re Ge­dan­ken, Pro­ble­me und Wün­sche sind. Die­se kann man dann ana­ly­sie­ren, um das ei­ge­ne An­ge­bot an­zu­pas­sen und sein Messaging zu schär­fen.

4. Die Kos­ten sind ver­gleichs­wei­se ge­ring

In ei­nen Cor­po­ra­te Blog muss man zwar ei­ni­ges an Zeit ste­cken, aber da­für sind die mo­ne­tä­ren In­ves­ti­tio­nen sehr über­schau­bar. Das Hos­ting kos­tet ein paar Eu­ro im Mo­nat, viel­leicht ver­wen­det man auch das ein oder an­de­re kos­ten­pflich­ti­ge Plug-in. Aber ab­ge­se­hen da­von, gibt es Stock­fo­tos zum Il­lus­trie­ren des Con­tents gra­tis (z.B. auf Unsplash) oder man er­stellt sich sei­ne ei­ge­nen Gra­fi­ken, et­wa mit dem kos­ten­lo­sen Ge­stal­tungs­tool Can­va.

Im Ver­gleich zu an­de­ren Mar­ke­ting­mit­teln, ist das Blog­gen al­so ex­trem güns­tig. Es er­for­dert kei­ne tech­ni­sche Aus­rüs­tung wie Vlog­ging oder Pod­cas­ting, kei­ne grö­ße­re In­ves­ti­ti­on wie Wer­be­spots oder Ka­ta­lo­ge und man kann es prin­zi­pi­ell oh­ne ex­ter­ne Hil­fe aus­üben.

Zu­dem wirft das Ge­schrie­be­ne qua­si noch noch Zin­sen ab: Denn aus Blog­bei­trä­gen lässt sich su­per So­cial-Me­dia-Con­tent ma­chen.

5. Ein Cor­po­ra­te Blog ist ein un­ab­hän­gi­ger Con­tent-Hub

Ein Cor­po­ra­te Blog macht un­ab­hän­gig – oder zu­min­des­te we­ni­ger ab­hän­gig – von So­cial-Me­dia-Ka­nä­len und ih­ren Al­go­rith­men. Auf dem ei­ge­nen Blog kann man tun und las­sen was man will, er ist ein ei­ge­ner Con­tent-Hub, auf den Mark Zu­cker­berg & Co. kei­ner­lei Ein­fluss ha­ben. Es gibt we­der Be­gren­zun­gen für Zei­chen, noch für Krea­ti­vi­tät oder Ori­gi­na­li­tät. 

Aber ein Un­ter­neh­mens­blog macht nicht nur mar­ke­ting­tech­nisch un­ab­hän­gi­ger, son­dern auch ver­trieb­lich. Wie ein­ge­hends eta­bliert, schafft Blog­gen Auf­merk­sam­keit. Um­so mehr Auf­merk­sam­keit be­steht, des­to mehr Leads ge­lan­gen in den Sa­les Fun­nel und des­to mehr Ver­kaufs­chan­cen kom­men un­ten auch her­aus. Das wie­der­um er­höht die Wahr­schein­lich­keit, Kund*innen zu ge­win­nen. Mehr Kund*innen be­deu­tet mehr Un­ab­hän­gig­keit von ein­zel­nen Auftraggeber*innen.


Je­der Blog­bei­trag be­ginnt mit ei­nem (di­gi­ta­len) lee­ren Blatt Pa­pier. Das mag zu­nächst ein­schüch­ternd sein. Aber es bie­tet auch un­end­li­che Mög­lich­kei­ten. Ma­chen Sie et­was dar­aus – es lohnt sich!

Falls Sie Un­ter­stüt­zung beim Schrei­ben von Blog­bei­trä­gen be­nö­ti­gen, kom­men Sie ein­fach auf mich zu!

Fo­to von Mar­kus Spi­ske auf Unsplash

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