Hilfe, mein Blog hat keine Leser*innen

Was tun, wenn nie­mand dei­nen Blog liest?

Goog­le-Ana­ly­tics zeigt ein trau­ri­ges Bild: we­ni­ge oder kei­ne Zu­grif­fe auf dei­ne Blog­posts. Auch in der Goog­le Se­arch Con­so­le Er­nüch­te­rung: kaum Im­pres­sio­nen, null Klicks, nied­ri­ges Ranking.

Du fragst dich: War­um liest nie­mand, was ich schreibe?

Da­für kann es ein paar Grün­de ge­ben. Je nach Ur­sa­che heißt es: in Ge­duld üben, ana­ly­sie­ren oder die Wer­be­trom­mel rüh­ren. Tu kannst re­si­gniert das Hand­tuch wer­fen, weil du kei­ne Le­se­rin­nen hast. Oder du kannst was da­für tun, dass du wel­che bekommst.

Wor­an liegt’s denn eigentlich?

Ur­sa­che 1: Blog und Web­site sind noch ganz neu.

Was be­deu­tet das: Dein Blog muss sich erst eta­blie­ren. Sein Mo­tor warm­lau­fen, qua­si. Goog­le muss ge­nü­gend Nut­zer­si­gna­le sam­meln, um sich ein Bild dar­über ma­chen zu kön­nen wo es dei­nen Blog ein­sor­tie­ren soll.

Was du tun soll­test: Tee auf­set­zen. Op­ti­mis­tisch blei­ben. Nicht krank­haft dei­ne Zu­grif­fe che­cken. Lass et­was Zeit ins Land ge­hen. Ommm.

Ur­sa­che 2: Du ver­öf­fent­lichst dei­ne Blog­posts nur, aber be­wirbst sie nirgends.

Was be­deu­tet das: Nie­mand weiß, dass du bloggst. Stell dir vor, du er­öff­nest ir­gend­wo ganz klamm­heim­lich ein Ca­fé. Du ver­rätst nie­man­dem, dass es die­ses Ca­fé gibt, wann es ge­öff­net hat und was auf der Kar­te steht und ein Schild bringt du au­ßen auch nicht an. Wür­dest du dich dann wun­dern, dass du kei­ne Gäs­te hast?

Was du tun soll­test: Pack dein Me­ga­phon aus! Er­zähl der gan­zen Welt, dass du dein ein­ma­li­ges Wis­sen jetzt im In­ter­net teilst. Tei­le dei­ne Blog­posts auf Face­book, Lin­kedIn und Twit­ter. Mach nen Post auf In­sta­gram und wei­se auf dei­nen Ar­ti­kel hin („Link in Bio“ – du kennst das). Ver­lin­ke den Bei­trag in dei­ner E‑­Mail-Si­gna­tur. Schick nen News­let­ter raus. Er­wäh­ne dei­nen Blog in Ge­sprä­chen mit dei­nen In­ter­es­sen­tin­nen und Kun­din­nen. Druck die URL dei­nes Blogs auf ein T‑Shirt und lau­fe durch die gan­ze Stadt damit.

Die­ser Ar­ti­kel ist ein Aus­zug aus mei­nem kos­ten­lo­sen E‑Book „Blog­ging-Hil­fe“, in dem du Lö­sun­gen für die neun häu­figs­ten Blog­kri­sen fin­dest. Du kannst es dir kos­ten­los her­un­ter­la­den, in­dem du dich für mei­nen mo­nat­li­chen News­let­ter an­mel­dest.
Und zwar hier:

Ur­sa­che 3: Du hast auf das fal­sche Key­word optimiert.

Was be­deu­tet das: Du weißt, wie man ei­nen Bei­trag such­ma­schi­nen­op­ti­miert. Du hast auch al­les rich­tig ge­macht, aber eben nach­dem du ei­nes falsch ge­macht hast: die Key­wor­d­aus­wahl. Für dich er­schien der ge­wähl­te Such­be­griff wahr­schein­lich to­tal lo­gisch, aber bei SEO geht es nicht um dich, son­dern um die User.

Was du tun soll­test: Un­ter­su­che im­mer stets, was User ei­gent­lich wol­len, wenn sie nach ei­nem Be­griff goo­geln. Manch­mal ist das näm­lich ganz an­ders, als man an­nimmt. Es ist leicht, sich von ei­nem gut klin­gen­den Key­word mit ho­hem Such­vo­lu­men ver­füh­ren zu las­sen. Aber wenn dein Text nicht das bie­tet, was User wol­len, wenn sie es ein­ge­ben, hast du auch von 10 000 Such­an­fra­gen im Mo­nat nichts. Für dich fällt nichts vom Ku­chen ab.
Füh­re ab nun im­mer ei­ne Such­in­ten­ti­on-Ana­ly­se durch. Das be­deu­tet, du gibst den Be­griff in ein Key­word-Tool ein oder (we­ni­ger gut) goo­gelst in­ko­gni­to da­nach. Schau dir dann an, wo­von die Such­ergeb­nis­se 1 bis 10 (al­so die ers­te Er­geb­nis­sei­te auf Goog­le) han­deln. Dar­aus kannst du schlie­ßen, was User wol­len, wenn sie nach dem Key­word su­chen. Wol­len Sie wirk­lich das le­sen, was du ge­schrie­ben hast? Oder sind sie ei­gent­lich auf et­was an­de­res aus.

Fo­to von Debby Hud­son auf Unsplash

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