Anleitung, um SEO-Texte zu schreiben

SEO-Tex­te schrei­ben in 5 Schritten

„SEO-Tex­te“ hört sich ir­gend­wie un­eh­ren­wert an. Wir wol­len ja schließ­lich, dass un­ser Ge­schrie­be­nes auch wirk­lich ge­le­sen wird und nicht nur ein Kö­der für die Such­ma­schi­ne ist. Ei­ne Web­sei­te oder ei­nen Blog­ar­ti­kel zu schrei­ben ist ein gan­zes Stück Ar­beit und wenn es eh kei­ner liest, ist es ja im Grund wurscht, wel­che Wor­te da in wel­cher Rei­hen­fol­ge ste­hen, oder?

Da ha­be ich gu­te Nach­rich­ten: SEO-Tex­te wer­den gar nicht (mehr) für Such­ma­schi­nen ge­schrie­ben, son­dern für ech­te Leser*innen aus Fleisch und Blut.

In­halt

Was sind SEO-Texte?

Fan­gen wir ganz von vor­ne an: SEO steht für Se­arch En­gi­ne Op­ti­miz­a­ti­on, zu deutsch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. SEO-Tex­te sind al­so sol­che, die dar­auf aus­ge­legt sind, über Such­ma­schi­nen wie Goog­le, Bing oder Eco­sia ge­fun­den zu wer­den. (Haupt­säch­lich Goog­le, ma­chen wir uns nichts vor.)

Das sind aber nicht mehr die­se kom­plett un­les­ba­ren Text­wüs­ten aus den 10er-Jah­ren, wo ein und der­sel­be Be­griff in ei­nem Ab­satz acht­zehn­mal in der In­fi­ni­tiv­form wie­der­holt wurde. 

Ein bes­se­rer Be­griff ist such­ma­schi­nen­op­ti­mier­ter Text. Denn ein sol­cher In­halt hat zwar die Ab­sicht, User zum Klick zu ver­lei­ten, aber das ist nicht das al­lei­ni­ge Ziel. Ziel Num­mer 1 ist Traf­fic zu ge­ne­rie­ren. Ziel Num­mer 2 ist Leser*innen glück­lich zu stim­men, in­dem sie fin­den, wo­nach sie such­ten.  Der Be­griff „SEO-Tex­te“ ist al­so kei­ne Aus­sa­ge über die Qua­li­tät des Tex­tes. (Aber er ist um ei­ni­ges kür­zer, al­so ver­wen­de ich ihn in die­sem Ar­ti­kel weiterhin.)

Key­words: Die Ba­sis von SEO-Texten

Im Hin­blick auf Tex­te ist such­ma­schi­nen­op­ti­miert in ge­wis­ser Wei­se ein Syn­onym für key­wor­d­op­ti­miert. Key­word ist der Fach­aus­druck für den Such­be­griff, den User in Such­ma­schi­nen ein­ge­ben. Ein Key­word kann zum Bei­spiel so aussehen:

  • Som­mer­kleid
  • Som­mer­kleid kaufen
  • Som­mer­kleid H&M
  • grü­nes Som­mer­kleid mit V‑Ausschnitt
  • Was kos­tet ein Som­mer­kleid von Zara?

Es han­delt sich al­so nicht im­mer nur ein Wort, in den meis­ten Fäl­len sind es meh­re­re Wör­ter oder so­gar voll­stän­di­ge Fragesätze. 

Was ist ein key­wor­d­op­ti­mier­ter Text?

Ei­nen Text auf ein Key­word zu op­ti­mie­ren be­deu­tet, dass man ihn mit dem Ziel schreibt, dass er Usern an­ge­zeigt wird, wenn sie nach dem je­wei­li­gen Be­griff goo­geln.

Da­für baut man heu­te nicht mehr das Key­words so häu­fig wie mög­lich in den Text ein (das so­ge­nann­te Key­word-Stuf­fing). Auch muss man kei­ne be­stimm­te Key­word-Dich­te er­fül­len. Denn der Goog­le-Craw­ler – das ist der klei­ne Ro­bo­ter von Goog­le, der al­le Web­sites im In­ter­net durch­fors­tet und die dar­auf be­find­li­chen Tex­te für die Such­ergeb­nis­lis­te ana­ly­siert – ist in­zwi­schen so weit ent­wi­ckelt, dass er weiß, dass sol­che Tex­te für User ei­ne Qual sind.

Des­halb spielt Goog­le nicht mehr die Web­sei­ten am bes­ten aus, die das Key­word am häu­figs­ten ver­wen­den. Son­dern sol­che, de­ren In­hal­te es für qua­li­ta­tiv am hoch­wer­tigs­ten hält. Da­für hat es ei­ne Lis­te von über 200 so­ge­nann­ten Ran­king­fak­to­ren er­stellt. Und die­se Fak­to­ren sind nicht ir­gend­wel­che Din­ge, die Goog­le eben ger­ne hät­te. Nein, sie ori­en­tie­ren sich an den Vor­lie­ben der Internetuser.

Was teil­wei­se noch hilf­reich sein kann, ist die so­ge­nann­te WDF*IDF-Analyse. Da­bei wird aus­fin­dig ge­macht, wel­che an­de­ren Wor­te in Tex­ten zu ei­nem Key­word häu­fig ver­wen­det wer­den. Das sind na­tür­lich nicht Wor­te wie „aber“, „und“ und „die“, son­dern Be­grif­fe, die mit dem je­wei­li­gen The­ma zu tun ha­ben. Ist das Key­word bei­spiels­wei­se „Ri­sot­to Re­zept“, könn­te das WDF*IDF-Analyse-Tool „Ri­sot­to-Reis“, „Cham­pi­gnons“, „Ge­mü­se­brü­he“ oder „Zwie­beln“ aus­fin­dig machen. 

Das Wich­tigs­te, was man al­so heu­te über Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wis­sen muss, ist, dass es nicht dar­um geht Goog­le glück­lich zu ma­chen, son­dern den User. Denn an sei­nen Prä­fe­ren­zen und Wün­schen ori­en­tiert sich die Suchmaschine. 

An­lei­tung: Wie man SEO-Tex­te schreibt

Wenn man sei­ne Ziel­grup­pe gut kennt, schreibt man ei­gent­lich ganz au­to­ma­tisch so, dass es auch Such­ma­schi­nen gut fin­den. Aber wenn man ein paar Din­ge be­ach­tet, er­höht man die Wahr­schein­lich­keit, auf Sei­te 1 bei Goog­le zu erscheinen. 

Wenn man sie nicht kennt, ist die nach­fol­gen­de Schritt-für-Schritt-An­lei­tung für das Schrei­ben von SEO-Tex­te um­so wichtiger.

Schritt 1: Key­words recherchieren

Das Key­word soll­te im­mer vor dem Schrei­ben fest­ste­hen und nie­mals ge­ra­ten sein. Man fin­det es in meh­re­ren Schrit­ten. Zu­nächst soll­te man brain­stor­men, was Men­schen zu ei­nem be­stimm­ten The­ma in Goog­le ein­ge­ben könn­ten. Da­für hilft es auch, sich die Au­to­ver­voll­stän­di­gung der Goog­le-Such­leis­te so­wie die ver­wand­ten Such­an­fra­gen am En­de ei­ner Er­geb­nis­sei­te an­zu­se­hen. Au­ßer­dem gibt es hier­für di­gi­ta­le Werk­zeu­ge wie:

An­schlie­ßend sucht man sich aus die­ser Lis­te die wirk­lich hand­fes­ten Key­words raus. Sol­che, nach de­nen auch wirk­lich in si­gni­fi­kan­tem Um­fang ge­sucht wird (und nicht sol­che, nach de­nen ein Han­sel ein­mal ge­goo­gelt hat). Da­für ver­wen­det man ein Key­word-Tool, das nicht mehr nur Vor­schlä­ge, son­dern nack­te Zah­len lie­fert: Wie häu­fig pro Mo­nat nach dem Be­griff ge­sucht wird (das Such­vo­lu­men) und wie schwie­rig es ist, für die­ses Key­word auf Sei­te 1 der Such­ergeb­nis­se bei Goog­le zu lan­den (die Key­word-Dif­fi­cul­ty).

Da­für ei­ge­nen sich KW­Fin­der oder Uber­sug­gest (bei­de kostenpflichtig).

Schritt 2: Key­words analysieren

Hat man ei­ne Lis­te von Key­words er­stellt, geht es an die Ana­ly­se. Denn man kann je­den Text nur auf ein Key­word op­ti­mie­ren und nicht je­des eig­net sich da­für, al­so muss man sich die Da­ten ge­nau an­schau­en, um zu ent­schei­den, wel­ches es nun sein soll.

Das Haupt­kri­te­ri­um bei der Aus­wahl des ge­eig­ne­ten Key­words ist die so­ge­nann­te Such­in­ten­ti­on (auch: user in­tent). Sie sagt aus, wor­auf die User aus sind, wenn sie den Be­griff bei Goog­le ein­ge­ben. Das ist nicht im­mer selbst­er­klä­rend und des­halb soll­te man 

  1. das Key­word nie ra­ten und
  2. nicht erst den Text schrei­ben und dann das pas­sen­de Key­word recherchieren.

Bei ei­nem Key­word wie „Gar­ten­zaun“ kann man nicht von Vorn­her­ein sa­gen, ob die Su­chen­den ei­nen Gar­ten­zaun kau­fen wol­len und An­ge­bo­te su­chen oder ob sie ihn sel­ber bau­en möch­ten und ei­ne An­lei­tung be­nö­ti­gen. Ist es Ers­te­res, der Text ist aber ei­ne Bau­an­lei­tung, wird er nicht auf Sei­te 1 auftauchen. 

Man muss al­so im­mer ver­ste­hen, was die Leu­te wirk­lich wol­len. Und das er­fährt man, in­dem man sich die Top-10-Er­geb­nis­se (die nennt man auch SERP, kurz für Se­arch En­gi­ne Re­sults Pa­ge) für die­sen Be­griff an­sieht und analysiert.

Es kann sein, dass man in­stink­tiv das rich­ti­ge Key­word wählt – auch oh­ne Re­cher­che. Aber bes­ser ist, man legt es nicht dar­auf an und sieht brav vor­her nach. 

Schritt 3: Das rich­ti­ge Key­word wählen

Hat man meh­re­re Be­grif­fe mit der glei­chen User-In­ten­ti­on ge­fun­den, soll­te man die Aus­wahl vom Such­vo­lu­men und der Key­word-Dif­fi­cul­ty ab­hän­gig ma­chen

Das Such­vo­lu­men sagt aus, wie oft pro Mo­nat nach die­sem Be­griff ge­goo­gelt wird. Wie hoch die­se Zahl ist, ist ab­hän­gig vom Such­be­griff, der Bran­che, der Sai­son usw. In ei­nem Be­reich kann ein Wert von 100 hoch sein, in ei­nem an­de­ren wä­re das ab­surd niedrig. 

Das Such­vo­lu­men ist al­so re­la­tiv zu be­trach­ten. Mehr Leu­te in­ter­es­sie­ren sich für Au­tos als für Las­ten­fahr­rä­der, ent­spre­chend hat ein Au­to-Key­word durch­schnitt­lich ein viel hö­he­res Such­vo­lu­men als ei­nes zu Las­ten­rä­dern. Las­ten­rad-Key­words soll­ten da­her nicht mit den Such­vo­lu­men von Au­to-Key­words ver­gli­chen wer­den, son­dern im Kon­text an­de­rer Las­ten­rad-Key­words be­trach­tet werden.

Die Key­word-Dif­fi­cul­ty hin­ge­gen liegt im­mer auf ei­ner Ska­la von 1 bis 100. Je hö­her sie ist, des­to schwie­ri­ger ist es, mit ei­nem such­ma­schi­nen­op­ti­mier­ten Text auf Sei­te 1 bei Goog­le zu lan­den. Bis zum Wert 30 ist es re­la­tiv ein­fach. Ge­ne­rell sind Key­words mit ei­nem ge­rin­ge­ren Such­vo­lu­men ein­fa­cher. Man muss die­se bei­den Zah­len al­so ab­wä­gen, um das Haupt-Key­word zu finden.

Je­der Text kann nur auf ein Haupt-Key­word op­ti­miert wer­den (war­um se­hen wir in Schritt 5). Al­ler­dings nutzt man auch Ne­ben-Key­words. Das sind Syn­ony­me und ver­wand­te Be­grif­fe. Ein Bei­spiel: Die Key­words „Wild­schutz­zaun bau­en“ und „Wild­ver­biss ver­mei­den“ ha­ben die glei­che Such­in­ten­ti­on. Dann ent­schei­det man sich mit Hin­blick auf Key­word-Dif­fi­cul­ty und Such­vo­lu­men für ei­nes der bei­den als Haupt­key­word, baut das an­de­re aber als Ne­ben­key­word eben­falls in den Text ein und er­höht so die Chan­cen, dass der Text auch für die­se Such­be­grif­fe ge­fun­den wird.

Schritt 4: Lo­gi­sche Struk­tur für den SEO-Text erstellen

Es ist schwie­ri­ger, am Bild­schirm zu le­sen als auf Pa­pier. Des­halb braucht ein On­line-Text ei­ne gu­te Struk­tur. Er hilft Leser*innen nicht von lan­gen Tex­ten über­wäl­tigt zu wer­den und schnell die In­for­ma­tio­nen zu fin­den, die sie suchen.

Kon­kret heißt das: Lie­ber mehr Ab­sät­ze ma­chen als ei­ne Text­wüs­te ver­brei­ten. Auf­zäh­lun­gen bes­ser mit Stich­punkt­lis­ten glie­dern, als in ei­nem Satz hin­ter­ein­an­der rei­hen. Und im­mer schön Zwi­schen­über­schrif­ten ma­chen, um den Text zu struk­tu­rie­ren und Men­schen zu hel­fen, sich ent­lang zu hangeln.

Bei SEO-Tex­ten ist es au­ßer­dem wich­tig, schnell zum Punkt zu kom­men. Wohl­klin­gen­de Über­schrif­ten und herr­li­che ein­lei­ten­de Wor­te sind hier fehl am Platz. Die Leu­te sind auf In­fos aus. Des­halb emp­fiehlt es sich, vor dem Schrei­ben ei­ne in­halt­li­che Glie­de­rung zu erstellen.

Schritt 5: Wert­vol­len Text verfassen

Auf Ba­sis der Glie­de­rung er­stellt man nun den Text – für die Leser*innen. Wenn man le­ser­zen­triert schreibt, bringt man die Key­words und sei­ne Syn­ony­me ganz au­to­ma­tisch und na­tür­lich im Text un­ter. Sie müs­sen nicht in der Rein­form un­ter­ge­bracht wer­den, z.B. zählt „kocht Nu­deln“ auch für „Nu­deln kochen“.

Man soll­te aber dar­auf ach­ten, das Key­word an fol­gen­den Stel­len unterzubringen:

  • in der Über­schrift (H1)
  • im ers­ten Absatz
  • in ei­ni­gen Zwischenüberschriften
  • im Per­ma­link
  • im Da­tei­na­men und im Al­ter­na­tiv­text von Bildern
  • im Me­ta­ti­tel
  • ei­ni­ge Ma­le im Fließtext

Das hilft einerseits,dem Goog­le-Bot, schnell zu er­ken­nen, dass es in die­sem SEO-Text um das je­wei­li­ge Key­word geht und lässt dies auch flüch­ti­ge User mit we­nig Zeit rea­li­sie­ren. (Es zeigt sich wie­der: Goog­le will, was die User wollen.)

Tipp: Das Wor­d­Press-PlugIn „Yoast SEO“ hilft da­bei, das Key­word an den rich­ti­gen Stel­len im Text un­ter­zu­brin­gen. Mit grün, gelb und ro­ten Smi­leys zeigt es an, ob der Text gut, mit­tel­mä­ßig oder eher schlecht auf das Key­word op­ti­miert ist. Al­ler­dings soll­te man sich von den far­bi­gen Ge­sich­tern auch nicht ver­rückt ma­chen las­sen. Yoast SEO kann nicht selbst den­ken und ist nicht so schlau wie der Google-Bot. 

5 gol­de­ne Re­geln für SEO-Texte

  1. Le­ge ein Haupt­key­word für den Text fest.
  2. Be­ach­te im­mer die Such­in­ten­ti­on des Keywords.
  3. Op­ti­mie­re nie zwei oder meh­re­re Tex­te auf das glei­che Keyword.
  4. Schrei­be für Leser*innen und du schreibst für Google.
  5. Ach­te auf ei­ne über­sicht­li­che Struk­tur dei­nes Con­tents – so­wohl in­halt­lich als auch hin­sicht­lich des Layouts.

SEO-Tex­te schrei­ben oder schrei­ben lassen?

So ei­nen key­wor­d­op­ti­mier­ten Text mit or­dent­lich Mehr­wert zu schrei­ben klingt ganz schön an­stren­gend, was? Auch hier macht Übung die Meis­te­rin. Al­ler­dings kann es sich auch loh­nen, SEO-Tex­te schrei­ben zu las­sen.

Sol­chen Con­tent zu er­stel­len ist recht zeit­in­ten­siv. Un­ter­neh­men, die die ent­spre­chen­den per­so­nel­len Res­sour­cen nicht ha­ben, soll­ten sich an ei­ne Tex­te­rin wen­den. Zum ei­nen müs­sen sich ih­re Mitarbeiter*innen so nicht in die­ses Fach­ge­biet ein­ar­bei­ten und zwei­tens kom­men sie so schnel­ler zu ih­ren Tex­ten (und ran­ken so­mit auch schnel­ler). Denn ob­wohl SEO-Tex­te kei­ne li­te­ra­ri­schen Meis­ter­wer­ke sein müs­sen (die kla­re Struk­tur hilft bei der Er­stel­lung), ist ein ge­wis­ses Text­ta­lent den­noch von Nöten.

Au­ßer­dem sind pro­fes­sio­nel­le Key­wor­d­tools ab ei­ner ge­wis­sen An­zahl von Such­an­fra­gen kos­ten­pflich­tig. Ei­ne sorg­fäl­ti­ge Key­wor­d­ana­ly­se ist mit den kos­ten­frei­en Ver­sio­nen kaum machbar.

Für ei­ne in­ter­ne Er­stel­lung spricht das vor­han­den Ex­per­ten­wis­sen. Al­ler­dings kann ei­ne auf das Fach­ge­biet spe­zia­li­sier­te Tex­te­rin mit ei­nem so­li­den Brie­fing und aus­führ­li­cher Re­cher­che dies ge­nau­so gut er­le­di­gen. Für den Fein­schliff gibt es Korrekturrunden.

Was kos­tet ein SEO-Text?

Möch­te man SEO-Tex­te kau­fen, fin­det man im In­ter­net vie­le An­bie­ter, die mit Wort­prei­sen wer­ben. Ge­stan­de­ne Tex­te­rin­nen hin­ge­gen ver­lan­gen Stun­den- oder Fest­prei­se. Über Tex­ter­platt­for­men kommt man un­ab­streit­bar güns­ti­ger weg, al­ler­dings soll­te nach Lek­tü­re die­ses Bei­trags klar sein, dass es nicht auf die Län­ge des SEO-Tex­tes an­kommt, son­dern auf sei­nen In­halt. In ei­nem sol­chen Fall pro Wort zu be­zah­len, schafft den kom­plett fal­schen An­reiz für den Er­stel­ler oder die Erstellerin.

SEO-Text-My­then: Was ist dran?

  1. SEO-Tex­te sind unlesbar.

Bei SEO-Tex­ten wird das Key­word heu­te nicht mehr so häu­fig wie mög­lich ein­ge­baut. In­zwi­schen ent­schei­det nicht mehr die Häu­fig­keit ei­nes Be­griffs in ei­nem Text über sei­nen Er­folg bei Goog­le, son­dern der Mehr­wert für die Leser*innen.

  1. Das ein­zi­ge Ziel ist, mög­lichst hoch zu ranken.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mier­te Tex­te zie­len ganz klar dar­auf ab, über Goog­le ge­fun­den zu wer­den. Dies kann al­ler­dings nur pas­sie­ren, wenn der In­halt von Goog­le auch als für die User wert­voll ein­ge­stuft wird. Was kam zu­erst – die Hen­ne oder das Ei?

  1. Um mit ei­nem Text auf Sei­te 1 zu ran­ken, muss man SEO-Pro­fi sein.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist ein wei­tes Feld. Es um­fasst On-Pa­ge-Op­ti­mie­rung wie Off-Pa­ge-Op­ti­mie­rung, tech­ni­sches SEO ge­nau­so wie Con­tent-Mar­ke­ting. Um ei­nen gu­ten such­ma­schi­nen­op­ti­mier­ten Text zu schrei­ben, muss man ge­wis­se SEO-Kennt­nis­se be­sit­zen, aber man muss bei wei­tem kein Pro­fi auf die­sem Ge­biet sein. 

  1. Oh­ne Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung fin­det nie­mand mei­nen Text.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist in­zwi­schen Dreh- und An­gel­punkt im On­line-Mar­ke­ting und E‑Commerce. Aber sie ist nicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit, Leser*innen zu ge­win­nen. Um Traf­fic zu be­kom­men, kön­nen auch So­cial-Me­dia, ein News­let­ter oder Backlinks hel­fen. Nicht je­der Text muss key­wor­d­op­ti­miert sein.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Nina

    Hi, su­per Ar­ti­kel, dan­ke! SEO ist bei mir wie Sport. Ich weiß, dass ich das ma­chen müss­te .... Ich neh­me dei­nen Ar­ti­kel jetzt mal zum An­lass, mich end­lich dar­um zu küm­mern. Al­so um SEO. Nicht um Sport:-)

    1. Julia Wißmeier

      Dan­ke, Ni­na! 🙂 Sport ist Mord, SEO ist Le­ben. Oder so. 😅

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